Umgang mit gefährlichen Arzneimitteln in der Veterinärmedizin: Förderung der Sicherheit mit Transfergeräten im geschlossenen System

In den Vereinigten Staaten gibt es schätzungsweise über 100.000 Beschäftigte im Veterinärwesen, darunter Tierärzte, Veterinärtechniker und Hilfspersonal, die eine entscheidende Rolle bei der Pflege und Behandlung von Tieren spielen1. Diese Fachkräfte sind häufig gefährlichen Arzneimitteln ausgesetzt, z. B. Chemotherapeutika und immunsuppressiven Medikamenten, die ein erhebliches berufliches Gesundheitsrisiko darstellen können. Langfristige Auswirkungen einer solchen Exposition können Haut- und Atemwegsreizungen, Organschäden und ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung verschiedener Krebsarten sein3 . Untersuchungen zu den demografischen Merkmalen von Beschäftigten im Veterinärbereich zeigen, dass die meisten dieser Berufsgruppen Frauen sind, die aufgrund der Exposition gegenüber gefährlichen Arzneimitteln ein höheres Risiko für Reproduktionstoxizität haben können2. Es ist wichtig, dass sich die Beschäftigten im Veterinärwesen dieser Risiken bewusst sind und Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, um die Exposition zu minimieren und ihre Gesundheit zu schützen. Zu den Sicherheitsmaßnahmen gehört die Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und geschlossenen Transfersystemen (CSTD) bei der Zubereitung und Verabreichung gefährlicher Arzneimittel. 

Krebs bei Haustieren ist auf dem Vormarsch 

Nach Angaben der American Veterinary Medical Association (AVMA) ist Krebs eine der häufigsten Todesursachen bei Haustieren und macht jährlich fast 50 % aller krankheitsbedingten Todesfälle bei Haustieren aus5. Die steigende Zahl der Fälle wird auf mehrere Faktoren zurückgeführt, darunter eine höhere Lebenserwartung aufgrund von Fortschritten in der tierärztlichen Versorgung, eine verbesserte Diagnostik und eine stärkere Sensibilisierung der Tierhalter. Unter den Haustieren sind Hunde am häufigsten an Krebs erkrankt: Einer von vier Hunden erkrankt irgendwann in seinem Leben an Krebs5. Auch Katzen erkranken an Krebs, wenn auch in geringerem Maße als Hunde. Dieser Aufwärtstrend bei den Krebserkrankungen von Haustieren unterstreicht die Notwendigkeit kontinuierlicher Forschung, Früherkennung und fortschrittlicher Behandlungsmöglichkeiten, um die Ergebnisse zu verbessern und die Lebensqualität der betroffenen Tiere zu erhöhen.

In diesem Blogbeitrag erörtern wir die verschiedenen Arten von gefährlichen Arzneimitteln, die in der Tiermedizin verwendet werden, gehen auf die potenziellen Risiken beim Umgang mit diesen Arzneimitteln ein und geben Tierärzten eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Umgang mit gefährlichen Arzneimitteln an die Hand, wobei der Schwerpunkt auf der Verwendung von CSTDs (Closed System Transfer Devices) liegt.

Gefährliche Arzneimittel in der Veterinärmedizin 

Gefährliche Arzneimittel sind Medikamente, die aufgrund ihrer toxischen Eigenschaften ein potenzielles Risiko für den Menschen darstellen. In der Veterinärmedizin können gefährliche Medikamente sein: 

  1. Chemotherapeutische Mittel zur Behandlung verschiedener Krebsarten bei Tieren 
  1. Hormone und Hormonantagonisten 
  1. Immunsuppressiva zur Behandlung von Autoimmunkrankheiten und zur Erleichterung von Organtransplantationen 
  1. Antivirale Medikamente 
  1. Bestimmte Antibiotika und Antimykotika 

Mögliche Risiken und Vorsichtsmaßnahmen

Veterinärmediziner haben oft mit gefährlichen Medikamenten zu tun, um eine Vielzahl von Krankheiten bei Tieren zu behandeln. Diese Fachkräfte müssen sich über die potenziellen Risiken im Umgang mit diesen Arzneimitteln im Klaren sein und die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um ihre Sicherheit und die Sicherheit der von ihnen behandelten Tiere zu gewährleisten. Der Umgang mit gefährlichen Arzneimitteln kann für Veterinärmediziner Risiken bergen, darunter Hautreizungen, Atemwegsprobleme und Reproduktionstoxizität. Oftmals stellen Tierärzte gefährliche Arzneimittel ohne technische Kontrollen her, z. B. in biologischen Sicherheitswerkbänken oder aseptischen Isolatoren. Für diese Veterinärmediziner besteht ein höheres Risiko der Exposition gegenüber gefährlichen Arzneimitteln und Dämpfen.

Um diese Risiken zu minimieren, ist es unerlässlich, die richtigen Handhabungsverfahren zu befolgen, einschließlich:

  1. Tragen von geeigneter persönlicher Schutzausrüstung (PSA) wie Handschuhen, Kitteln und Augenschutz.
  2. Verwendung von technischen Kontrollen wie biologischen Sicherheitswerkbänken oder aseptischen Containment-Isolatoren, wenn möglich.
  3. Anwendung sicherer Arbeitspraktiken, z. B. Vermeidung von Hand-zu-Mund-Kontakt und gründliches Händewaschen nach dem Umgang mit gefährlichen Medikamenten.
  4. Regelmäßige Schulung des Personals in Bezug auf die sichere Handhabung und ständige Aktualisierung der neuesten Richtlinien und Empfehlungen.

Die Rolle von Transfergeräten mit geschlossenem System in der Veterinärmedizin

CSTDs, wie z. B. EQUASHIELD CSTDs, spielen eine entscheidende Rolle bei der Verringerung des Risikos der Exposition gegenüber gefährlichen Arzneimitteln während des Zubereitungs- und Verabreichungsprozesses. Diese Geräte bilden eine versiegelte Barriere zwischen dem Arzneimittel und der Umgebung und verhindern das Entweichen gefährlicher Arzneimittel oder Dämpfe.

Klinische Studien4 haben gezeigt, dass Tierärzte durch die Einbeziehung von CSTDs in ihre Praxis Folgendes erreichen können

  1. das Risiko der Exposition gegenüber gefährlichen Arzneimitteln für sich und ihre Mitarbeiter zu verringern.
  2. Minimierung des Kontaminationsrisikos bei der Zubereitung und Verabreichung von Arzneimitteln.
  3. Verbesserung der allgemeinen Sicherheit im Umgang mit gefährlichen Arzneimitteln in der Tiermedizin.

Ein schrittweiser Leitfaden für den Umgang mit gefährlichen Arzneimitteln

Um die Sicherheit beim Umgang mit gefährlichen Arzneimitteln in der Veterinärmedizin zu gewährleisten, sollten Sie die folgenden Schritte befolgen:

  1. Lagerung: Lagern Sie gefährliche Medikamente getrennt von anderen Arzneimitteln, am besten in einem dafür vorgesehenen Bereich mit guter Belüftung und begrenztem Zugang.
  2. Vorbereitung: Bereiten Sie die Medikamente in einem ausgewiesenen Bereich zu und verwenden Sie technische Kontrollen wie biologische Sicherheitswerkbänke. Treffen Sie Sicherheitsmaßnahmen wie die Verwendung von CSTDs und das Tragen geeigneter PSA während der Zubereitung.
  3. Verabreichung: Verabreichung von Medikamenten auf dem empfohlenen Weg und in der empfohlenen Dosierung unter Verwendung der richtigen PSA und Ausrüstung, einschließlich CSTDs.
  4. Entsorgen: Entsorgen Sie gefährliche Arzneimittelabfälle, einschließlich gebrauchter Fläschchen, Spritzen und kontaminierter PSA, gemäß den örtlichen, staatlichen und bundesstaatlichen Vorschriften.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Umgang mit gefährlichen Arzneimitteln in der Tiermedizin Sorgfalt und die Einhaltung ordnungsgemäßer Sicherheitsprotokolle erfordert. Durch die Umsetzung sicherer Handhabungspraktiken, die Verwendung von geschlossenen Transfersystemen wie EQUASHIELD CSTDs und die ständige Information über die neuesten Richtlinien und Empfehlungen können Veterinärmediziner ihre Sicherheit und die Sicherheit der von ihnen behandelten Tiere verbessern.